Allgemeine Geschäftsbedingungen

Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB)

Endnutzerlizenzvereinbarung

Lesen Sie bitte die folgenden Bedingungen sorgfältig durch, bevor Sie diese Software verwenden. Diese Vereinbarung gilt für jede Art der Nutzung der Software oder des Zugriffs darauf, ob direkt oder indirekt erworben. Durch klicken auf die Schaltfläche „Ich stimme zu“ unten erkläre ich mit dem Zugriff auf die Software oder deren Nutzung folgendes: (1) Ich habe alle Bedingungen in dieser Vereinbarung gelesen; (2) Ich verstehe alle Bedingungen dieser Vereinbarung; (3) Ich akzeptiere die rechtliche Gültigkeit der Bedingungen dieser Vereinbarung für mich und stimme diesen zu. Wenn Sie mit den folgenden Bestimmungen nicht einverstanden sind, dürfen Sie sich nicht registrieren und nicht auf die Software zugreifen bzw. diese nicht nutzen.

Wenn Sie diese Vereinbarung im Auftrag eines Unternehmens (oder einer Einrichtung) abschließen, das (die) Sie als Mitarbeiter oder Beauftragter dieses Unternehmens (oder dieser Einrichtung) vertreten, erklären Sie, dass sie befugt sind, diese Vereinbarung im Auftrag dieses Unternehmens (oder dieser Einrichtung) abzuschließen. 

Diese Vereinbarung wird zwischen folgenden Parteien abgeschlossen:
Ranorex („Lizenzgeber“) und Sie als Erwerber der Lizenz („Lizenznehmer“).

 

Lizenzgeber und Lizenznehmer werden im Folgenden jeweils als „die Partei“ oder insgesamt als „die Parteien” bezeichnet.

 

Die Parteien vereinbaren hiermit wie folgt:

 

1. Definitionen

1.1 „Ranorex“ steht für Ranorex Inc., 2950 N Loop Freeway W, Ste 700 Houston, TX 77092, wenn diese Vereinbarung von einem Lizenznehmer wohnhaft in den USA, in Kanada oder Mexiko abgeschlossen wird. In allen anderen Fällen steht es für die Ranorex GmbH, Strassganger Strasse 289, 8053 Graz, Österreich.

1.2 „Startdatum“ bezeichnet den Tag, an dem die Software dem Lizenznehmer vom Lizenzgeber übergeben wird.

1.3 „Zugewiesenes System“ meint die Computerhardware und das/die Betriebssystem(e) des Lizenznehmers, worauf die Software gemäß der Lizenz genutzt wird.

1.4 „Bestellung“ bezeichnet die elektronische Bestellung der Softwarelizenzen und -dienste des Lizenzgebers durch den Lizenznehmer.

1.5 „Software“ steht für die Computersoftware in Objektcodeform, die im Besitz des Lizenzgebers ist oder von diesem vertrieben wird und für die dem Lizenznehmer gemäß dieser Vereinbarung eine Softwarelizenz inklusive bezahlter Updates und Upgrades erteilt wird.

1.6 „Softwarelizenz“ bezeichnet die Lizenz, die dem Lizenznehmer gemäß Abschnitt 2 dieser Vereinbarung erteilt wird.

1.7 „Dienste“ umfasst die Dienste für die Softwarewartung und den Support wie in Abschnitt 3 dieser Vereinbarung definiert.

1.8 „Benutzer“ steht für eine oder mehrere Einzelpersonen, die vom Lizenznehmer zur Verwendung der Software autorisiert sind. Die maximale Anzahl an Benutzern, die gemäß der Bedingungen der hiermit erteilten Lizenz die Benutzerprogramme nutzen oder auf die Serverprogramme zugreifen dürfen, ist in der Auftragsbestätigung angegeben.

2. Softwarelizenz

2.1 Lizenztypen

2.1.1 Lizenz für Testversion
Mit einer Testversionslizenz kann der Lizenznehmer die Software des Lizenzgebers installieren und für einen begrenzten Zeitraum ausschließlich zum Zweck der Evaluation und interner Vorführungen nutzen. Der Lizenznehmer darf eine Testversionslizenz nur zur Eignungsprüfung des Programms für interne Zwecke verwenden.

Jede kommerzielle Verwendung der Software mit einer Testversionslizenz ist ausdrücklich untersagt.

Die beschränkte Testversion dieser Software kann auf eigene Gefahr zu Evaluierungszwecken für einen Testzeitraum von 30 Tagen genutzt werden. Am Ende des Testzeitraums müssen Sie entweder eine Entwicklerlizenz und einen Lizenzschlüssel für die weitere Verwendung der Software erwerben oder die Software von Ihrem System entfernen.

2.1.2 Rechnerabhängige Lizenz
Gemäß den Bedingungen einer rechnerabhängigen Lizenz ist der Lizenznehmer berechtigt, die Software des Lizenzgebers auf einem bestimmten Computer zu installieren und zu nutzen. Die Lizenz wird direkt genau für diesen Computer aktiviert. Der Lizenznehmer ist nicht berechtigt, rechnerabhängige Lizenzen auf virtualisierten Betriebssystemen, in der Cloud oder in Terminal-Server-Umgebungen zu installieren.

2.1.3 Dynamische Lizenz
Gemäß den Bedingungen einer dynamischen Lizenz ist der Lizenznehmer berechtigt, die Software des Lizenzgebers auf einer unbegrenzten Anzahl physischer Computer oder virtueller Instanzen in einem privaten Netzwerk zu installieren. Der Lizenzgeber stellt eine Lizenzserveranwendung zur Verfügung, mit der die Lizenzen in einem privaten Netzwerk installiert, verwaltet und freigegeben werden können.

2.1.4 Simultane Nutzung von Lizenzen
Wenn der Lizenznehmer eine Ranorex-Premium-Lizenz verwendet, ob rechnerabhängig oder dynamisch, erhält er mit diesem Lizenzpaket das Recht, einen Test zusätzlich zu jeweils einem anderem zulässigen Zweck auszuführen. Solange eine dynamische Ranorex-Premium-Lizenz verwendet wird, ist, unabhängig davon, ob Tests ausgeführt werden, diese dynamische Ranorex-Premium-Lizenz durch die Anwendung blockiert. Für jede weitere simultane Testausführung muss eine freie Lizenz verwendet werden, die dann von der Anwendung während der Testausführung wiederum blockiert wird. Der Lizenznehmer kann so viele simultane Tests gleichzeitig ausführen wie nicht blockierte Lizenzen des Lizenzgebers vorhanden sind. Wenn ein Test abgeschlossen oder beendet wurde, sind alle Lizenzen, die nur für diese Testausführung verwendet wurden, für die Ausführung eines neuen Tests verfügbar.

2.2 Lizenzpakete

2.2.1 Ranorex Premium
Für die Erstellung neuer oder für die Wartung vorhandener automatisierter Testfälle muss der Lizenznehmer ein Ranorex Premium-Paket lizenzieren. Die in diesem Paket zur Verfügung gestellte Software beinhaltet auch das Recht, Testfälle gemäß Abschnitt 2.1 auszuführen.

2.2.2 Ranorex Runtime
Für die ausschließliche Ausführung automatisierter Testfälle gemäß Abschnitt 2.1 muss der Lizenznehmer ein Ranorex Runtime-Paket erwerben. Die mit diesem Paket bereitgestellte Software und der damit zur Verfügung gestellten Objektcode darf nicht für die Erstellung und Wartung vorhandener automatisierter Testfälle verwendet werden, weder mithilfe der Ranorex-Tools noch auf der Ebene des Programmcodes.

2.3 Bestellung der Software

Die Bedingungen dieser Vereinbarung gelten für jede Softwarelizenz, die dem Lizenznehmer erteilt wurde, sowie für die Dienste, die der Lizenzgeber gemäß dieser Vereinbarung bereitstellt. Bei einer zwischen den Parteien abgeschlossenen Vereinbarung werden in der Auftragsbestätigung die vom Lizenznehmer bestellte Software, die erteilen Softwarelizenzen und die vom Lizenzgeber bereitgestellten Dienste festgelegt. Die in dieser Vereinbarung angegebenen Bedingungen haben für den Fall Vorrang, dass davon abweichende oder zusätzliche Bedingungen einer Bestellung oder in einem anderem vom Lizenznehmer übermittelten Bestellformular oder in einem Annahme- oder Bestätigungsformulars des Lizenzgebers vorhanden sind. Der Lizenzgeber ist nicht verpflichtet, vom Lizenznehmer aufgegebene Bestellungen anzunehmen. Eine Übersicht über seine erworbenen Lizenzen erhält der Lizenznehmer unter [email protected]

2.4 Bereitstellung der Programme

Der Lizenzgeber muss die ursprüngliche Version der Software zum in der Auftragsbestätigung angegebenen Zeitpunkt zur Verfügung stellen. Alle darin festgelegten Liefertermine sind ungefähre Zielwerte, solange nicht schriftlich ein verbindlicher Liefertermin festgelegt ist. Die Bereitstellung erfolgt elektronisch an die vom Lizenznehmer in der Bestellung angegebene E-Mail-Adresse.

2.5 Erteilte Rechte

2.5.1 Die Software wird für den Lizenznehmer ausschließlich gemäß dieser Vereinbarung lizenziert und nicht an ihn verkauft. Vorbehaltlich der Bedingungen dieser Vereinbarung und der kompletten Bezahlung aller gültigen Lizenzgebühren erteilt der Lizenzgeber dem Lizenznehmer eine unbefristete, nicht übertragbare (außer gemäß Abschnitt 2.6) und nicht exklusive Lizenz (als „Softwarelizenz“ bezeichnet) für die Nutzung des Objektcodes und der Software ohne das Recht auf Unterlizenzierung und ausschließlich für die internen Operationen des Lizenznehmers zur Datenverarbeitung und für den Zweck, für den die Software wie in der zugehörigen Dokumentation niedergelegt entwickelt wurde. Der Lizenznehmer hat das Recht, die Software in Verbindung mit anderen Softwareprogrammen auf den dafür zugewiesenen Systemen oder auf Sicherungssystemen, wenn eines oder mehrere dafür zugewiesene Systeme ausgefallen sind, bis zur in der Bestellung angegebenen maximalen Anzahl von dafür zugewiesenen Benutzern zu nutzen. Der Lizenznehmer hat darüber hinaus das Recht, die Begleitdokumentation zur Software in Verbindung mit der zulässigen Nutzung der Software zu verwenden. Der Lizenznehmer darf die Software nur zu Archivierungs- und Sicherungszwecken kopieren, solange keine schriftliche Genehmigung des Lizenzgebers für andere Kopien vorliegt. Die Hinweise auf Titel-, Warenzeichen-, Copyright- und eingeschränkte Rechte müssen in allen Kopien dieser Art enthalten sein. Für alle Archiv- und Sicherungskopien der Software gelten die Bedingungen dieser Vereinbarung.

2.5.2 Dem Lizenznehmer ist es nicht erlaubt, ein Reverse-Engineering, eine Disassemblierung oder Dekompilierung der Software durchzuführen, zu gestatten oder zu versuchen. Dem Lizenznehmer ist es auch nicht erlaubt, die Software zu ändern, umzugestalten, zu erweitern oder daraus abgeleitete Inhalte zu erstellen.

2.5.3 Dem Lizenznehmer ist es nicht erlaubt, die Software zu vermieten oder zu verleasen oder Dritten Hostingdienste mit der Software anzubieten. Dem Lizenznehmer ist es auch nicht erlaubt, die Software für kommerzielle Dienste an Dritte zu verwenden.

2.5.4 Der Lizenznehmer verpflichtet sich, den Lizenzmechanismus nicht zu umgehen und keine nicht autorisierten Lizenzschlüssel oder Dateien zu generieren.

2.5.5 Der Lizenzgeber behält alle Rechte zu Titel und Copyright sowie andere Eigentumsrechte in Bezug auf die Software. Der Lizenznehmer beansprucht für die Software weder ausdrücklich noch indirekt andere Rechte als in dieser Vereinbarung festgelegt. Wenn der Lizenzgeber Vorschläge des Lizenznehmers zu neuen Funktionen oder zur Leistung der Software übernimmt, gehen diese in das alleinige und exklusive Eigentum des Lizenzgebers über. Es gelten dafür nicht die Beschränkungen der Bestimmungen von Abschnitt 7.1 für den Lizenzgeber.

2.5.6 Der Lizenzgeber kann dem Lizenznehmer unverbindlich Vorversionen der Software (als „Alphaversion“ oder „Betaversion“) zur Verfügung stellen. Der Lizenznehmer erkennt an, dass solche Produkte nicht für die allgemeine Nutzung geeignet sind und für diese der Haftungsausschluss in Abschnitt 5.3.3 dieser Vereinbarung gilt.

2.5.7 Die Software kann auf virtuellen Maschinen oder auf jedem Hostbetriebssystem eines physischen Computers in einem Computernetzwerk mit virtuellen Maschinen installiert werden, solange die Nutzung gemäß den Lizenztypen und -bedingungen erfolgt.

2.5.8 Der Lizenznehmer stimmt zu, dass der Lizenzgeber und seine Tochtergesellschaften eventuell technische Informationen erfassen und verwenden, die im Rahmen der Dienste für den Lizenznehmer im Zusammenhang mit der Software anfallen. Der Lizenzgeber hat das Recht, diese Informationen zur Verbesserung seiner Produkte zu nutzen. Er versichert, diese Informationen nicht in einer Weise offenzulegen, die eine persönliche Identifizierung des Lizenznehmers ermöglicht.

2.6 Übertragung und Zuweisung

2.6.1 Der Lizenznehmer hat, vorbehaltlich einer Mitteilung an den Lizenzgeber, das Recht, eine Softwarelizenz in seinem Unternehmen auf andere Computerhardware und/oder Betriebssysteme („Nachfolgend zugewiesene Systeme“) zu übertragen, die grundsätzlich vom Lizenzgeber unterstützt werden. Die gesamte Anzahl der zugewiesenen Systeme darf dabei die in der Bestellung angegebene maximale Anzahl nicht übersteigen. Der Lizenzgeber verpflichtet sich, im Falle einer solchen Übertragung dem Lizenznehmer ohne Zusatzkosten alle eventuell verfügbaren Konvertierungstools und die gleichen Dienste für die nachfolgend zugewiesenen Systeme zur Verfügung zu stellen, wie für die ursprünglich zugewiesenen Systeme. Ist für eine solche Übertragung eine spezielle Unterstützung durch den Lizenzgeber erforderlich, erklärt sich der Lizenznehmer einverstanden, dem Lizenzgeber alle damit verbundenen Kosten und Ausgaben auf der Basis der jeweils gültigen Tarife zu erstatten.

2.6.2 Weder diese Vereinbarung, noch die damit erteilten Rechte und die Nutzung der Software dürfen insgesamt oder in Teilen vom Lizenznehmer verkauft, geleast, abgetreten oder anderweitig übertragen werden. Wenn der Lizenznehmer jedoch diese Vereinbarung in Verbindung mit einer Fusion, einer Akquisition oder einem Verkauf aller oder beträchtlicher Vermögenswerte überträgt, ist dies nach schriftlicher Genehmigung des Lizenzgebers zulässig, wobei die Genehmigung nicht unbillig verweigert werden darf. Der Lizenzgeber kann seine Genehmigung verweigern, wenn der Käufer ein direkter oder indirekter Konkurrent des Lizenzgebers ist. Jede Übertragung ist unwirksam und nichtig, solange keine Erlaubnis in der oben dargestellten Weise vorliegt.

3. Softwarewartungs- und Supportdienste

Die erste Wartungsvereinbarung beginnt am Tag der Rechnungsstellung und gilt für ein Jahr. Nach Ablauf dieser ersten Wartungsvereinbarung besteht die Möglichkeit, dass der Lizenzgeber nach Erhalt der gültigen Verlängerungsgebühr weiterhin Softwarewartungs- und Supportdienste wie in dieser Vereinbarung dargestellt zur Verfügung stellt. Dabei wird die einjährige Wartungsperiode dann fortlaufend automatisch verlängert, bis der Lizenznehmer der automatischen Verlängerung widerspricht.

Wenn der Wartungsdienstzeitraum endet, kann der Lizenznehmer diesen verlängern. Wenn der Lizenznehmer den Stichtag für die Verlängerung (spätestens zwölf Monate nach dem Kauf einer Lizenz oder einer Verlängerung) verpasst, hat er sechs weitere Monate lang die Möglichkeit, eine nachträgliche Verlängerung auf der Basis der dann gültigen Preisliste zu erwerben und so den Wartungs- und Supportzeitraum zu verlängern. Wenn es in der Auftragsbestätigung vereinbart wurde, werden die Dienste immer automatisch für ein Jahr verlängert, bis diese Verlängerung in Übereinstimmung mit Abschnitt 4 beendet wird. Mit dem Auftrag stellt der Lizenzgeber dem Lizenznehmer den Lizenzschlüssel für die Verlängerung zur Verfügung. Solche Verlängerungslizenzen können nur dem Originalcomputer zugewiesen werden, auf dem die Software installiert wurde. Dabei lassen sich – wie im Benutzerhandbuch angegeben – Verlängerungslizenzen nur durch Ersetzung der alten Lizenz installieren. Wenn die Dienste nicht verlängert werden, erhält der Lizenznehmer keine kleinen und großen Software-Updates und auch keine Supportdienste mehr. Der Lizenznehmer kann die Software aber weiterhin gemäß der Vereinbarung nutzen.

3.1 Unterstützte Versionen, Updates and Upgrades

Solange nichts anderes vereinbart wurde, ist die Versionsunterstützung an die letzte ausgelieferte und die unmittelbar vorhergehende Version der Ranorex-Software gebunden. Diese Vereinbarung gilt für Updates, Upgrades, Ergänzungen und Add-on-Komponenten der Software, die der Lizenzgeber nach dem Tag des Abrufs der ursprünglichen Software durch den Lizenznehmer bereitstellt oder dem Lizenznehmer zugänglich macht. Als „Update“ wird eine Folgeversion der Software bezeichnet, die allgemein verfügbar ist und die aus kleineren technischen oder funktionalen Ergänzungen, Änderungen oder Fehlerkorrekturen der Software besteht. Ein Update ist durch eine neue Ziffer nach der zweiten Stelle der Versionsnummer gekennzeichnet (Version 2.2.1 ist z. B. ein Update von Version 2.2.0). Updates beinhalten keine Upgrades und keine anderen Versionen, Optionen oder künftige Produkte, die der Lizenznehmer gesondert lizenzieren muss. Ein Upgrade ist eine Folgeversion der Software mit größeren Funktionserweiterungen. Ein Upgrade ist durch eine neue Ziffer an der ersten oder zweiten Stelle der Versionsnummer gekennzeichnet (Version 2.3 oder 3.0 ist z. B. ein Upgrade von Version 2.2). Durch ein Upgrade können die Funktionen in der Software geändert werden. Wenn für die Software ein Upgrade oder Update zu einer vorherigen Version verfügbar ist, muss der Lizenznehmer über eine gültige Lizenz für diese Version verfügen, um ein solches Upgrade oder Update verwenden zu können.


3.2 Wartungsdienste

Wenn der Lizenznehmer Wartungsdienste für die Software bestellt hat und dafür eine Auftragsbestätigung vorliegt, stellt der Anbieter diese gemäß dieser Vereinbarung und vorbehaltlich der Zahlung der gültigen Gebühren durch den Lizenznehmer zur Verfügung. Wenn der Lizenznehmer bei der Benutzung ein Problem in der Software feststellt, kann er sich an folgende Stellen wenden:


a) Ranorex-Forum oder


Wenn im oben angegebenen Forum und mit dem Online-Hilfe-Center das Problem nicht gelöst werden kann, hat der Lizenznehmer die Möglichkeit, mit dem Support in Kontakt zu treten indem er eine Support Anfrage erstellt.

Das System wird den Lizenznehmer durch den Support Prozess leiten und hilft alle notwendigen Informationen zur Verfügung zu stellen damit das Problem analysiert und gelöst werden kann.

Der Lizenzgeber versucht nach Erhalt, die Ursache des Problems zu ermitteln. Wenn das Problem durch die Software verursacht wurde, bietet der Lizenzgeber folgende Softwarewartungsdienste an: Support Anfrage, Service Line und Remote Desktop Sharing Support, je nach gewähltem Lizenzmodell. Der Lizenzgeber stellt für den Support qualifiziertes und ausgebildetes Personal des Anbieters mit umfassender Kenntnis der Software zur Verfügung. Alle hier dargestellten Dienste werden per Fernzugriff angeboten und beinhalten keine Hilfe vor Ort. Wenn es technisch machbar und wirtschaftlich sinnvoll ist, stellt der Lizenzgeber Wartungsdienste für reproduzierbare Probleme zur Verfügung. Es werden nur die in dieser Vereinbarung aufgeführten Dienste angeboten. Diese Vereinbarung enthält keine Vereinbarungen zum Servicelevel („Service Level Agreements“).


3.3 Supportdienste für Ranorex-Premium-Lizenz

Wenn der Lizenznehmer Unterstützung für die Nutzung der Software für seine Zwecke benötigt, erhält er Supportdienste, wie vom Lizenzgeber angegeben („Supportdienste“). Der Lizenzgeber bietet Supportdienste für Ranorex-Premium-Lizenzen nach eigenem Ermessen. Er behält sich vor, den Modus der Supportdienste ohne Vorankündigung zu ändern. Der Lizenznehmer erhält eine bestimmte Anzahl an Support-Tickets pro abgerechneter Einheit wie von Ranorex angegeben.


a) Enthaltene Support-Tickets

Wenn ein Lizenzmodell Support-Tickets vorsieht, wird vom Lizenzgeber pro Support-Ticket ein Problem bearbeitet. Der Lizenzgeber behält sich das Recht vor, selbst festzulegen, ob ein gemeldetes Problem ein oder mehr Support-Tickets in Anspruch nimmt. Support-Tickets gelten bis zum Ende der jeweiligen einjährigen Wartungsperiode und können nicht in die nächste Wartungsperiode übernommen werden. Wenn ein Kunde mehrere Lizenzen mit unterschiedlichen Wartungsperioden besitzt, werden Support-Tickets immer für die kürzeste Wartungsperiode abgerechnet.


b) Zusätzliche Support-Tickets

Wenn der Lizenznehmer alle Support-Tickets in einer Wartungsperiode in Anspruch genommen hat, kann er kostenpflichtig zusätzliche Support-Tickets erwerben. Zusätzliche Support-Tickets gelten bis zum Ende der Wartungsperiode.

4. Kündigung

4.1 Softwarewartungs- und Supportdienste

Die automatisch verlängerten Softwarewartungs- und Supportdienste können von jeder Partei zum Ende der jeweiligen einjährigen Periode mit einer Frist von 30 Tagen schriftlich gekündigt werden.

4.2 Vertragsverletzung

Der Lizenzgeber hat die Möglichkeit, diese Vereinbarung zu kündigen, wenn der Lizenznehmer gegen eine Bedingung dieser Vereinbarung verstößt. Im Falle einer solchen Kündigung oder nach Ablauf der erteilten Lizenz muss der Lizenznehmer die Nutzung der Software komplett einstellen und die Software auf allen Geräten sowie Datenspeichern löschen. Auf Anforderung des Lizenzgebers muss der Lizenznehmer eine solche Entfernung nachweisen. Alle Bestimmungen dieser Vereinbarung in Bezug auf Haftungsausschluss, Gewährleistungsbeschränkungen, Rechtsmittel oder Schäden und die Eigentumsrechte des Lizenzgebers sowie das anzuwendende Recht und die Verfahren zur Streitbeilegung gelten auch nach der Kündigung weiter. Die Kündigung dieser Vereinbarung beschränkt nicht die weiteren Rechte und Rechtsmittel des Lizenzgebers.

5. Freistellung, Garantiebeschränkung, exklusive Abhilfen

5.1 Freistellung des Lizenznehmers

5.1.1 Für den Zeitraum eines Jahres ab dem Startdatum stellt der Lizenzgeber den Lizenznehmer frei von allen Klagen, dass die jeweilige Software Patente oder Urheberrechte verletzt oder ein Geschäftsgeheimnis im Europäischen Wirtschaftsraum, in den USA oder in Japan zum Zeitpunkt des Abschlusses der Vereinbarung missbräuchlich nutzt. Voraussetzung dafür ist, dass der Lizenznehmer den Lizenzgeber sofort über eine solche Klage informiert, die zugehörigen Informationen bereitstellt, eine angemessene Unterstützung bietet und dem Lizenzgeber das alleinige Recht zur Abwehr oder Beilegung der Klage einräumt. Im Rahmen der Abwehr oder Beilegung der Klage kann der Lizenzgeber für den Lizenznehmer das Recht für die weitere Nutzung der Software sicherstellen oder die Software so ersetzen oder ändern, dass kein Verstoß mehr vorliegt, vorausgesetzt ein solcher Vergleich beeinträchtigt nicht die Nutzung der Software durch den Lizenznehmer. Wenn für den Lizenzgeber keine der genannten Abhilfen unter wirtschaftlichen angemessenen Bedingungen möglich sind, hat der Lizenznehmer das Recht, die betreffende Softwarelizenz fristlos zu kündigen. Unter der Voraussetzung, dass der Lizenznehmer jederzeit alle Bedingungen dieser Vereinbarung eingehalten hat, wird der Lizenzgeber in diesem Fall auf Anforderung die Lizenzgebühren abzüglich einer angemessenen Wertminderung rückerstatten.

5.1.2 Der Lizenzgeber haftet nicht gemäß Abschnitt 5.1.1, wenn die behauptete Rechtsverletzung herbeigeführt wurde durch (a) eine Änderung der Software, die nicht der Lizenzgeber zu vertreten hat, (b) die Nutzung der Software auf anderen als den zugewiesenen Systemen, (c) die Nutzung der Software nicht in Übereinstimmung mit der Dokumentation oder (d) die Nutzung der Software nach einem Hinweis auf eine mögliche oder tatsächliche Verletzung durch den Lizenzgeber oder eine andere zuständige Stelle.

5.1.3 Der Abschnitt 5.1 erklärt die einzige und exklusive Haftung des Lizenznehmers für die Verletzung von Eigentumsrechten im Zusammenhang mit der Software.

5.2 Freistellung des Lizenzgebers

Der Lizenznehmer stellt den Lizenzgeber frei von allen Forderungen, Klagen, Verfahren, Verlusten, Verpflichtungen, Schäden, Kosten und Ausgaben, inklusive angemessener Anwaltskosten, die gegen den Lizenzgeber von Dritten im Zusammenhang mit behaupteten Personen- und Eigentumsschäden in Folge der Benutzung der Software durch den Lizenznehmer geltend gemacht werden, solange solche Verfahren nicht auf der Geltendmachung einer Verletzung geistigen Eigentums durch die Software von Dritten beruhen.

5.3 Garantiebeschränkung und Haftungsausschluss

5.3.1 Beschränkte Programmgarantie

Der Lizenzgeber garantiert für einen Zeitraum von einem Jahr ab dem Startdatum, dass die Software vom Startdatum an in weitgehender Übereinstimmung mit der jeweils gültigen Dokumentation ausgeführt werden kann.

5.3.2 Beschränkte Dienstgarantie

Der Lizenzgeber garantiert, dass alle vom Lizenzgeber gemäß dieser Vereinbarung ausgeführten Dienste in Übereinstimmung mit den allgemein anerkannten Branchenstandards ausgeführt werden. Diese Garantie gilt für sechs Monate vom letzten Tag des jeweils bereitgestellten Dienstes an.

5.3.3 Ausschlussklausel

Der Lizenzgeber übernimmt keine Garantie dafür, dass die Software die Anforderungen des Lizenznehmers erfüllt, dass die Software in den vom Lizenznehmer eventuell gewählten Zusammenstellungen betrieben werden kann, dass der Betrieb der Software ohne Unterbrechung und fehlerfrei möglich ist und dass alle Softwarefehler korrigiert werden.

Der Lizenznehmer bestätigt ausdrücklich, dass die IT-Abteilung das lizenzierte Material auf eigenes Risiko installieren und anwenden wird. Der Lizenzgeber oder seine Lieferanten stellen keine Abhilfen oder Garantien für das lizenzierte Material zur Verfügung, weder ausdrücklich noch indirekt. Die Software wird wie besehen bereitgestellt. Es gelten dafür nur die Garantien und Nutzungsbedingungen, die in diesem Vertrag vereinbart wurden.

5.4 Exklusive Abhilfen für Dienste

Wenn der Lizenzgeber die Dienste nicht wie garantiert ausführen kann, hat der Lizenznehmer das Recht, diese Dienste auf Kosten des Lizenzgebers anderweitig ausführen zu lassen. Wenn der Lizenzgeber nicht in der Lage ist, die Dienste gemäß der gültigen Garantie bereitzustellen, ist der Lizenznehmer berechtigt, die an den Lizenzgeber gezahlten Gebühren für die unzureichenden Dienste zurückzufordern.

6. Zahlung

6.1 Rechnungsstellung und Zahlung

Der Lizenznehmer zahlt die Lizenzgebühren wie in der Auftragsbestätigung festgelegt. Der Lizenzgeber stellt bei Auftragsbestätigung eine Rechnung über die Lizenzgebühren aus. Wenn in einer Auftragsbestätigung keine Gebühr festgelegt ist, muss der Lizenznehmer Lizenzgebühren wie in der jeweiligen allgemein für Kunden gültigen und verfügbaren Preisliste festgelegt bezahlen. Wenn in einer Auftragsbestätigung keine Zahlungsfrist festgelegt ist, muss der Lizenznehmer die Lizenzgebühren 30 Tage ab Rechnungsdatum begleichen. Gebühren für Dienste müssen im Voraus entrichtet werden. Für alle gemäß dieser Vereinbarung vom Lizenznehmer zu zahlenden Beträge, die zum Fälligkeitsdatum nicht eingegangen sind, wird vom Fälligkeitsdatum an eine Säumnisgebühr erhoben bis die Bezahlung erfolgt ist. Die Gebühr beträgt 12 % pro Jahr oder den maximal gesetzlich zulässigen Wert, wenn dieser niedriger ist.

6.2 Steuern

In den in dieser Vereinbarung aufgeführten Gebühren sind keine Steuern enthalten. Wenn der Lizenzgeber verpflichtet ist, Umsatz-, Gebrauchs-, Vermögens- oder andere Steuern auf der Basis der Lizenzen oder der Dienste, die in dieser Vereinbarung erteilt bzw. vereinbart wurden, oder auf der Basis der Nutzung der Software oder Dienste durch den Lizenznehmer abzuführen, werden solche Steuern dem Lizenznehmer in Rechnung gestellt und müssen von diesem beglichen werden. Dieser Abschnitt gilt nicht für Einkommen- und Gewinnsteuern des Lizenzgebers.

7. Haftungsbeschränkung

Haftungsbeschränkung

Bis zum maximalen vom anwendbaren Recht erlaubten Umfang – außer für die Haftung des Lizenzgebers gemäß Abschnitt 5.1 (Freistellung von Entschädigung) – sind der Lizenzgeber und seine Lieferanten niemals für indirekte, zufällige, spezielle und Folgeschäden haftbar inklusive und ohne Beschränkung Schäden durch den Verlust von Gewinn, Umsatz, Daten oder Anwendungsmöglichkeiten des Lizenznehmers oder eines Dritten, ob durch vertraglich zulässiges Verhalten oder durch unerlaubte Handlung, auch wenn der Lizenzgeber auf die Möglichkeit solcher Schäden hingewiesen wurde. Die Haftung des Lizenzgebers für Schäden gemäß dieser Bestimmungen ist auf die Höhe der Gebühren beschränkt, die vom Lizenznehmer direkt oder indirekt für die jeweilige Software oder die jeweiligen Dienste entrichtet wurden, auf die sich die Haftung bezieht.

Die Bestimmungen dieser Vereinbarung regeln die Verteilung der Risiken zwischen Lizenzgeber und Lizenznehmer. In den Preisen des Lizenzgebers sind die Verteilung der Risiken und die damit verbundene Haftungsbeschränkung einbezogen. Die vorgenannten Beschränkungen, Ausschlüsse und Haftungsausschlüsse gelten bis zum maximalen vom anwendbaren Recht erlaubten Umfang, auch wenn Abhilfen ihren intendierten Zweck verfehlen. Dort wo das Recht der Republik Österreich auf diese Vereinbarung anwendbar ist, ist der Lizenzgeber im Falle vorsätzlicher Handlungen, grober Fahrlässigkeit, Klagen aufgrund des österreichischen Produkthaftungsgesetzes und im Fall von Tod oder Personenschaden gemäß dieser gesetzlichen Bestimmungen haftbar. In allen anderen Fällen gelten die Haftungsbeschränkungen dieser Klausel.

8. Spezielle Bestimmungen für den Zugriff auf verbundene Hardware

8.1 Softwareprodukte, deren Funktionen auf verbundene Hardware (elektronische Geräte, externe Controller, Messgeräte oder andere Peripheriegeräte) zugreifen, müssen mit besonderer Sorgfalt angewendet werden.

8.2 Der Lizenznehmer übernimmt die gesamte Verantwortung für die Anwendung der Software. Der Lizenznehmer ist verpflichtet, sich über die Funktionalität der Software gemäß den dafür vorgesehenen Betriebsbedingungen zu vergewissern, bevor er die Software aktiv einsetzt.

8.3 Vor der Inbetriebnahme des Produkts, dem Start der Software oder dem Einschalten von Geräten muss die Hardware von dem Computer getrennt werden, auf dem die Software ausgeführt wird, um Schäden für die Hardware zu vermeiden.

8.4 Der Lizenznehmer ist allein dafür verantwortlich, dass die folgenden Vorgänge zu keinem Schaden an der verbundenen Hardware führen: Einrichtung, Wechsel des Betriebs, Senden von Informationen über verbundene Bussysteme und automatisierte Verwendung der Software.

8.5 Wenn die verwendete Hardware über die Software kontrolliert werden muss (Controller inklusive verknüpfte Hardware, z. B. ein Maschinenblock), ist der Lizenznehmer dafür verantwortlich, dass die Nachrichten, die von der Software an den Controller gesendet werden, „kompatibel“ sind.

8.6 Der automatisierte Betrieb der kontrollierten Hardware, z. B. bei Ausführung von Tests mit der Software, darf nur unter Aufsicht von dafür geschultem Personal erfolgen. Dieses Personal muss mit dem Betrieb der Software vertraut sein und über das Know-how für die verbundene Hardware bzw. über Erfahrung damit verfügen.

8.7 In keinem Fall sind der Lizenzgeber oder seine Lieferanten für Schäden an der verbundenen Hardware haftbar.

9. Vertraulichkeit

Der Kunde erkennt an und ist damit einverstanden, dass die Software Geschäftsgeheimnisse und andere vertrauliche Informationen von Ranorex und Dritten enthält. Der Kunde willigt ein, die Software ausschließlich im Rahmen der hier erteilten Lizenzen zu nutzen, die Software streng vertraulich zu behandeln, die Verhinderung der Offenlegung der damit verbundenen vertraulichen Informationen in mindestens angemessenem Umfang mit mindestens genauso so viel Sorgfalt zu betreiben wie bei seinen eigenen vertraulichen Informationen. Außerdem erklärt der Kunde, dass er die Offenlegung der Software gegenüber Dritten und den nicht autorisierten Zugriff darauf von Dritten verhindern wird, außer wenn es in Verbindung mit seinen in dieser Vereinbarung niedergelegten Rechten und Verpflichtungen erforderlich ist.

Als „vertrauliche Informationen“ gelten alle Informationen, die von einer Partei („offenlegende Partei“) einer anderen Partei („Empfängerpartei“) mündlich oder schriftlich offengelegt und als vertraulich bezeichnet werden oder die nach vernünftigen Maßstäben als vertraulich gemäß dem Charakter der Informationen und den Umständen der Offenlegung anzusehen sind. Zu den vertraulichen Informationen des Kunden gehören auch die Kundendaten. Zu den vertraulichen Informationen von Ranorex gehören auch die Dienste und Software.

Dagegen gehören folgende Informationen nicht zu den vertraulichen Informationen: Informationen, die (i) allgemein der Öffentlichkeit ohne Verletzung der Verpflichtungen gegenüber der offenlegenden Partei bekannt sind oder bekannt werden, (ii) der Empfängerpartei vor der Offenlegung durch die offenlegende Partei bereits ohne Verletzung der Verpflichtungen gegenüber der offenlegenden Partei bekannt waren, (iii) von Dritten ohne Verletzung der Verpflichtungen gegenüber der offenlegenden Partei übermittelt wurden oder (iv) von der Empfängerpartei selbst ermittelt wurden.

Die Empfängerpartei wird für Folgendes mindestens in angemessenem Umfang mit der gleichen Sorgfalt sorgen, wie zum Schutz ihrer eigenen vertraulichen Informationen: keine schriftliche Verwendung vertraulicher Informationen der offenlegenden Partei und Beschränkung des Zugriffs auf vertrauliche Informationen für jene Mitarbeiter und Vertragspartner, die darauf zu in dieser Vereinbarung festgelegten Zwecken zugreifen. Diese müssen eine Geheimhaltungsverpflichtung unterschreiben, die Schutzmaßnahmen vorsieht, die materiell nicht weniger Schutz bedeuten, als die in dieser Vereinbarung niedergelegten Schutzmaßnahmen.

Die Empfängerpartei darf vertrauliche Informationen der offenlegenden Partei in dem gesetzlich erforderlichen Umfang offenlegen, vorausgesetzt, die Empfängerpartei informiert die offenlegende Partei vor der Offenlegung in dem gesetzlichen zulässigen Umfang. Die Empfängerpartei verpflichtet sich bei Übernahme der Kosten durch die offenlegende Partei zu einer angemessenen Unterstützung, wenn die offenlegende Partei die Offenlegung anfechten möchte.

Die Bestimmungen dieses Abschnitts gelten auch nach der Beendigung dieser Vereinbarung aus beliebigem Grund.

10. Sonstiges

10.1 Streitschlichtung/Schiedsverfahren

Alle Streitfälle im Zusammenhang mit dieser Vereinbarung oder einer Bestellung, inklusive Fragen zu ihrer Existenz, Gültigkeit und Beendigung, werden abschließend durch die sachlich zuständige Gerichtsbarkeit in Texas, USA, geklärt bzw. behandelt und entschieden, wenn die Gesetze des Staates Texas gelten, und durch die entsprechende Gerichtsbarkeit in Graz/Steiermark, Österreich, wenn die österreichischen Gesetze gelten. Die Parteien vereinbaren für in Australien wohnhafte Lizenznehmer, dass alle Streitfälle im Zusammenhang mit einem bestehenden Vertrag gemäß der Schiedsgerichtsordnung der Internationalen Handelskammer durch einen oder mehrere Schlichter, die gemäß der Schiedsgerichtsordnung ernannt werden, abschließend geklärt werden.

10.2 Geltendes Recht

Ist der Lizenznehmer in den USA, in Kanada oder Mexiko wohnhaft, besteht eine Geschäftsbeziehung des Lizenznehmers mit Ranorex Inc., einem US-Unternehmen. Der Lizenznehmer erklärt sich einverstanden, dass in diesem Fall die Gesetze des Staates Texas und der USA zur Anwendung kommen. Ist der Lizenznehmer außerhalb der USA, von Kanada oder Mexiko wohnhaft, besteht eine Geschäftsbeziehung des Lizenznehmers mit der Ranorex GmbH. Der Lizenznehmer erklärt sich einverstanden, dass in diesem Fall die Gesetze der Republik Österreich zur Anwendung kommen. Die Anwendung des Übereinkommens der Vereinten Nationen über Verträge zum internationalen Warenkauf vom 11. April 1980 ist in jedem Fall ausgeschlossen.

10.3 Keine Verzichtserklärung

Es gibt keinen ausdrücklichen oder stillschweigenden Verzicht der Parteien dieser Vereinbarung in Bezug auf jegliche Verstöße gegen Bedingungen oder Verpflichtungen aus dieser Vereinbarung, der als Verzicht gegenüber nachfolgende oder fortlaufende Verstöße gegen Bedingungen oder Verpflichtungen aus dieser Vereinbarung oder andere Bedingungen oder Verpflichtungen aus dieser Vereinbarung der gleichen oder anderer Art ausgelegt werden kann. Jede Verzichtserklärung, Zustimmung oder Genehmigung in Bezug auf Verstöße, Nichterfüllung, Bestimmungen oder Bedingungen dieser Vereinbarung muss schriftlich erfolgen und gilt nur für den in einer solchen schriftlichen Erklärung festgelegten Umfang.

10.4 Teilnichtigkeit

Sollten einzelne Bestimmungen dieser Vereinbarung unwirksam, nicht gesetzeskonform oder gemäß den geltenden Gesetzen undurchführbar sein oder werden, so berührt dies die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen nicht. Die Parteien verpflichten sich in diesem Fall, die unwirksame Bestimmung durch diejenige wirksame Bestimmung zu ersetzen, die dem wirtschaftlichen Zweck der unwirksamen Bestimmung am nächsten kommt.

10.5 Exportverwaltung

Der Lizenznehmer erklärt, dass er alle relevanten Exportgesetze und -bestimmungen der USA („Exportgesetze“) vollständig beachten wird und dass er sicherstellt, dass weder die Software noch ein damit verbundenes Produkt (i) direkt oder indirekt unter Verstoß gegen Exportgesetze exportiert wird oder (ii) vorsätzlich für gemäß Exportgesetzen verbotene Zwecke verwendet wird, einschließlich, aber ohne Beschränkung darauf, der Weitergabe atomarer, chemischer oder biologischer Waffen. Bei jedem Verstoß gegen diese Bestimmung und bei jeder Nicht-Einhaltung der hier dargelegten Verpflichtungen hat der Lizenzgeber das Recht, diese Vereinbarung aus wichtigem Grund zu kündigen.

10.6 Beziehungen zwischen den Parteien

Der Lizenzgeber ist ein unabhängiges Unternehmen. Keine Bestimmung dieser Vereinbarung ist als Verabredung einer Partnerschaft, eines Joint Venture oder einer Agenturbeziehung auszulegen.

10.6 Beziehungen zwischen den Parteien

Im Falle von Unstimmigkeiten oder Diskrepanzen zwischen der englischen und deutschen Version, hat die englische Version Vorrang.

Zertifizierungsbedingungen

Durch Anforderung oder Abschluss der Zertifizierung bestätigen Sie, dass Sie die Zertifizierungsbedingungen gelesen haben und diesen zustimmen. Wenn Sie mit diesen Zertifizierungsbedingungen nicht einverstanden sind, treten Sie bitte von der Zertifizierung zurück.

Diese Zertifizierungsbedingungen sind eine Vereinbarung zwischen Ranorex und Ihrer Person (im Folgenden als „Teilnehmer“ bezeichnet). Wenn Sie die Prüfung nicht selbst durchführen, müssen Sie sicherstellen, dass jeder Teilnehmer diesen Zertifizierungsbedingungen explizit zustimmt.

1. „Ranorex“ steht für Ranorex Inc., 2950 N Loop Freeway W, Ste 700 Houston, TX 77092, wenn diese Vereinbarung mit einem Teilnehmer aus den USA, Kanada und Mexiko geschlossen wird. In allen anderen Fällen steht es für die Ranorex GmbH, Strassganger Strasse 289, 8053 Graz, Österreich.

2. Zeitlimit: Für die Durchführung der Zertifizierungsprüfung gilt ein Zeitlimit. Bei technischen Problemen bekommt der Teilnehmer die Möglichkeit, die Zertifizierungsprüfung im vorgesehenen Zeitraum fortzusetzen.

3. Inhalt: Die Fragen werden für jede Prüfung nach dem Zufallsprinzip aus einem Pool möglicher Fragen ausgewählt. Die Anzahl der Fragen ist in den einzelnen Abschnitten unterschiedlich.

4. Zertifizierung: Nach Abschluss der Prüfung erhält der Teilnehmer innerhalb von fünf Arbeitstagen eine E-Mail mit den Testergebnissen. Ranorex ist vor dem Versenden der Testergebnisse befugt, nach eigenem Ermessen mit jedem Teilnehmer Kontakt aufzunehmen, um sich über die Ergebnisse der Zertifizierung rückzuversichern.

4.1. Nach Bestehen der Prüfung erhält der Teilnehmer das Zertifizierungsdokument per Post. Einwohnern der USA wird das Zertifizierungsdokument per E-Mail zugesandt.

4.2. Das Zertifikat gilt unbegrenzt. Unabhängig davon empfehlen wir, die Zertifizierung alle zwei Jahre zu aktualisieren, da auch das Tool fortlaufend aktualisiert wird.

5. Annullierung: Die Prüfung muss ohne fremde Hilfe durchgeführt werden. Die Zertifizierung kann widerrufen werden, wenn Fragen und/oder Antworten an anderer Stelle veröffentlicht wurden, bei Betrügerei oder bei Inanspruchnahme von Hilfe bei der Prüfung und wenn der Teilnehmer nicht der angemeldete Prüfling ist.

6. Beschwerde: Wenn die Prüfung nicht bestanden wurde, kann der Teilnehmer innerhalb von 30 Tagen nach der Prüfung schriftlich Beschwerde bei Ranorex einlegen. Diese Beschwerde muss die Erklärung der Übernahme einer Bearbeitungsgebühr von 50 USD/40 EUR sowie den Grund für die Beschwerde enthalten.

6.1 Untersuchung der Prüfung: Der Teilnehmer hat das Recht, die betreffende Prüfung online einzusehen. Dazu muss mit Ranorex ein Termin vereinbart werden.

6.2 Beschwerdegebühren: Der Teilnehmer erklärt sich bereit, eine Bearbeitungsgebühr von 50 USD/40 EUR zu zahlen. Wenn die Beschwerde erfolgreich ist, erstattet Ranorex diese Gebühr zurück.

6.3 Begründung: Als zulässige Gründe für eine Beschwerde gelten ausschließlich nachweislich falsche Fragen und Antworten. Das fehlende Einverständnis mit dem Prüfungsergebnis allein ist kein zulässiger Grund.

7. Haftungsausschluss. Bei Hardware- und/oder Internetproblemen bekommt der Teilnehmer die Möglichkeit, die Zertifizierungsprüfung im vorgesehenen Zeitraum fortzusetzen. Ranorex ist in keinem Fall für technische, Hardware- oder Internetprobleme des Teilnehmers verantwortlich.

8. Gebühren: Die Gebühren für die Zertifizierungsprüfung sind nicht erstattungsfähig. Der Teilnehmer wird bei einer Erhöhung der Gebühren darüber informiert.

9. Rechnungsstellung und Zahlung: Die Gebühren sind zahlbar innerhalb von 30 Tagen nach dem Rechnungsdatum. Sie müssen bis zu diesem Zeitpunkt auf unserem Konto eingegangen sein, ansonsten gelten sie als überfällig. Für alle vom Teilnehmer geschuldeten Beträge, die nach dem Fälligkeitsdatum offen sind, kann vom Fälligkeitsdatum an wie gesetzlich vorgesehen von Zeit zu Zeit eine Säumnisgebühr erhoben werden, bis die Bezahlung erfolgt ist.

9.1 Steuern: Die Gebühren enthalten keine Steuern.

10. Öffentliche Bekanntmachung des Ergebnisses: Teilnehmer, die die Prüfung bestanden haben, werden in eine Liste zertifizierter Personen aufgenommen, die online öffentlich zugänglich ist. Ob jemand zertifiziert ist, kann in der genannten Liste auf einer Unterseite der Ranorex-Website eingesehen werden. Die Liste kann nicht durchsucht werden. Es lassen sich aber bestimmte Daten durch Eingabe der Zertifikatnummer abrufen. Die Zertifikatnummer ist ein Unikat und nur Ranorex und dem Teilnehmer zugänglich. Der Teilnehmer ist berechtigt, seine Zertifizierung durch Bekanntgabe seiner Zertifikatnummer öffentlich zu machen. Die Informationen auf der Ranorex-Website beschränken sich auf den Vornamen und den Nachnamen des Teilnehmers und das Datum der Prüfung. Wenn Sie Ihre Zertifizierung aus dieser Liste zu entfernen möchten, schicken Sie eine formlose E-Mail an Ranorex (certification ranorex.com) mit dem Betreff „Exclude from Ranorex Certified Professional Directory“ (Entfernung aus dem Verzeichnis der zertifizierten Ranorex-Experten). Die E-Mail muss die entsprechende Zertifikatnummer enthalten. Ranorex entfernt Ihren Namen dann innerhalb von 30 Tagen.

11. Teilnichtigkeit: Sollten einzelne Bestimmungen dieser Zertifizierungsbedingungen unwirksam, nicht gesetzeskonform oder aufgrund der geltenden Rechtsprechung undurchführbar sein oder werden, so berührt dies die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen der Zertifizierungsbedingungen nicht.

12. Streitschlichtung/Schiedsverfahren: Alle Streitfälle im Zusammenhang mit diesen Zertifizierungsbedingungen und der Zertifizierungsprüfung, inklusive Fragen zu ihrer Existenz, Gültigkeit und Beendigung, werden abschließend durch die sachlich zuständige Gerichtsbarkeit in Texas, USA, geklärt bzw. behandelt und entschieden, wenn die Gesetze des Staates Florida gelten, und durch die entsprechende Gerichtsbarkeit in Graz/Steiermark, Österreich, wenn die österreichischen Gesetze gelten.

13. Geltendes Recht: Ist der Teilnehmer in den USA, in Kanada oder Mexiko wohnhaft, besteht eine Geschäftsbeziehung des Teilnehmers mit Ranorex Inc., einem US-Unternehmen. Der Teilnehmer erklärt sich einverstanden, dass in diesem Fall die Gesetze des Staates Texas und der USA zur Anwendung kommen. Ist der Teilnehmer außerhalb der USA, von Kanada oder Mexiko wohnhaft, besteht eine Geschäftsbeziehung des Teilnehmers mit der Ranorex GmbH. Der Teilnehmer erklärt sich einverstanden, dass in diesem Fall die Gesetze Österreichs zur Anwendung kommen. Die Anwendung des Übereinkommens der Vereinten Nationen über Verträge zum internationalen Warenkauf vom 11. April 1980 ist in jedem Fall ausgeschlossen.

14. Beziehungen zwischen den Parteien: Ranorex ist ein unabhängiges Unternehmen. Keine Bestimmung in diesen Zertifizierungsbedingungen ist als Verabredung einer Partnerschaft, eines Joint Venture oder einer Agenturbeziehung auszulegen.

15. Ranorex behält sich das Recht vor, diese Zertifizierungsbedingungen ohne Vorankündigung zu ändern.